Tödlicher Bahnunfall in Budenheim: Person von Güterzug erfasst

20.08.2026: Mainz

Am Donnerstag, dem 20. August 2026, ist es gegen 11:25 Uhr im Bereich des Bahnhofs Budenheim zu einem schweren Bahnunfall gekommen. Ein Güterzug erfasste dort im Bereich von Gleis 1 eine Person. Für die betroffene Person kam nach Rückmeldung des Rettungsdienstes jede Hilfe zu spät; sie verstarb noch an der Einsatzstelle.

Vor Ort befanden sich mehrere Kräfte der Landespolizei und der Bundespolizei, die Freiwillige Feuerwehr Budenheim, Kräfte des Rettungsdienstes, die Kriminalpolizei sowie zwei Notfallmanager der Deutschen Bahn.

Mario Amadori, stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr Budenheim, erklärte vor Ort, dass zunächst die gemeldete Lage überprüft und die Einsatzstelle auf mögliche weitere Gefahren kontrolliert worden sei. Dazu gehörte unter anderem die Überprüfung, ob der Zug beschädigt worden war oder Stoffe ausgetreten waren. Rund 15 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr waren nach seinen Angaben im Einsatz.

Darüber hinaus gehörte auch die Betreuung des Triebfahrzeugführers sowie möglicher Augenzeugen zu den Aufgaben der Einsatzkräfte. Dabei wurde geprüft, ob Betroffene medizinische Hilfe oder Unterstützung durch die Notfallseelsorge benötigten. Auch für die beteiligten Feuerwehrkräfte werden nach belastenden Einsätzen Nachbesprechungen angeboten. Bei weitergehendem Gesprächsbedarf kann zudem professionelle Unterstützung, beispielsweise durch die Seelsorge, in Anspruch genommen werden.

Der Bahnhof Budenheim sowie die Bahnstrecke wurden im Zuge des Einsatzes vollständig gesperrt. Die Sperrung dauerte mehrere Stunden und hatte erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Auch während der laufenden Einsatzmaßnahmen blieb der Bereich für den Zugverkehr gesperrt.

Wie es zu dem Vorfall kam, ist derzeit noch unklar. Ob ein Unfall, eine strafbare Handlung oder ein anderer Hintergrund vorliegt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kriminalpolizei und weitere Polizeikräfte haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Einsatzmaßnahmen vor Ort dauern weiterhin an.

Vor Ort war unser Fotograf Maximilian Weber.

 

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