Arbeitsunfall in Mainz-Neustadt: Bauarbeiter stürzt rund vier Meter tief

16.09.2026: Mainz

Am Mittwoch, dem 16. September 2026, ist es auf einer Baustelle in der Kurfürstenstraße in der Mainzer Neustadt zu einem Arbeitsunfall gekommen. Gegen 12:15 Uhr wurden zunächst ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug des DRK Mainz zu der Einsatzstelle alarmiert. Nach Angaben der Feuerwehr war ein Arbeiter im sechsten Obergeschoss der Baustelle etwa vier Meter in die Tiefe gestürzt.

Der Verletzte wurde nach dem Unfall zunächst durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Gegen 12:30 Uhr wurde zusätzlich die Feuerwehr Mainz unter dem Einsatzstichwort „H3.02 Höhen- und Tiefenrettung“ alarmiert. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten war ein besonders schonender Abtransport des Patienten auf Straßenniveau erforderlich.

Nach weiterer Versorgung und Vorbereitung zur Rettung brachten die Einsatzkräfte den verletzten Arbeiter mithilfe einer Drehleiter aus dem sechsten Obergeschoss zu Boden. Dort wurde er wieder an den Rettungsdienst übergeben und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Im Einsatz waren Kräfte beider Berufsfeuerwehrwachen der Feuerwehr Mainz. Nach Angaben des Einsatzleiters waren unter anderem zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Einsatzleitwagen sowie ein Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Technische Hilfeleistung alarmiert worden. Ein Teil der Kräfte konnte im weiteren Einsatzverlauf wieder aus dem Einsatz herausgelöst werden. Insgesamt befand sich die Feuerwehr mit 16 Einsatzkräften vor Ort.

Neben der Feuerwehr waren auch Rettungsdienst und Polizei an der Einsatzstelle. Der Einsatzleiter bezeichnete die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst als sehr gut und kooperativ. Auch die Kollegen des verunglückten Arbeiters hätten die Rettungsmaßnahmen vorbildlich unterstützt und den Einsatzkräften die notwendigen Wege freigehalten.

Gegen 13:24 Uhr meldete die Feuerwehr Mainz die Personenrettung als abgeschlossen. Zur Ursache des Arbeitsunfalls sowie zur Art und Schwere der Verletzungen machte die Feuerwehr zunächst keine Angaben.

Vor Ort war unser Fotograf Maximilian Weber.

 

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