Explosionartige Verpuffung in Mainzer Bistro – Kriminalpolizei ermittelt

13.08.2026: Mainz

Am Donnerstag, dem 13. August 2026, ist es um 13:43 Uhr in Mainz-Mombach zu einer Verpuffung mit anschließender Rauch- und Brandentwicklung gekommen. Die Feuerwehr Mainz wurde um 13:43 Uhr zunächst zu einem gemeldeten Wohnungsbrand alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Bereich der Hauptstraße auf Höhe der Nestlestraße und Weidstraße.

Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich in einem Nebenraum eines Bistros eine Verpuffung mit explosionsartiger Druckwirkung. Dabei wurde ein Fenster zerstört. In einer ersten Mitteilung hatte die Feuerwehr zudem von einer eingestürzten Wand berichtet. Anwohner nahmen eine starke Rauchentwicklung wahr.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war nach Angaben der Feuerwehr lediglich noch Rauch aus dem Treppenraum wahrnehmbar. Ein Anwohner hatte bereits mit einem Feuerlöscher und Wasser erste Löschmaßnahmen durchgeführt. Die Feuerwehr stellte einen infolge der Verpuffung entstandenen Schwelbrand fest und löschte diesen vollständig ab. Ein Trupp verschaffte sich über die durch die Druckwirkung entstandene Fensteröffnung Zugang und erkundete den betroffenen Raum. Zudem wurden die angrenzenden Wohnungen kontrolliert.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Eine Person wurde vorsorglich kurzzeitig durch Rettungsdienst und Polizei betreut, blieb jedoch unverletzt.

Im Einsatz waren nach Angaben der Feuerwehr rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainz, ein Rettungswagen sowie zwei Streifen der Polizei. Auch der Kriminaldauerdienst war vor Ort. Der Feuerwehreinsatz dauerte rund zwei Stunden und wurde gegen 15:30 Uhr beendet.

Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur bislang unbekannten Ursache der Verpuffung übernommen.

Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, eigene Löschversuche nur dann zu unternehmen, wenn eine Gefährdung der eigenen Person ausgeschlossen werden kann. Insbesondere nach Explosionen oder Verpuffungen könnten weitere Gefahren bestehen. Betroffene sollten den Gefahrenbereich verlassen, den Notruf 112 wählen und auf das Eintreffen der Feuerwehr warten.

Vor Ort war unser Fotograf Maximilian Weber.

 

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