Brand in Hechtsheim: Heizungsanlage in Mehrfamilienhaus gerät in Flammen

25.02.2026: Mainz

Am Mittwoch, dem 25. Februar, kam es im Mainzer Stadtteil Hechtsheim zu einem Brand einer Heizungsanlage im Keller eines Mehrfamilienhauses. Gegen 18:41 Uhr wurde der Leitstelle Mainz eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Daches gemeldet.

Daraufhin entsandte die Leitstelle umgehend Kräfte beider Feuerwachen sowie der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatzort. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Bewohner bereits durch die Besatzung des zuerst eingetroffenen Rettungswagens aus dem Gebäude geleitet worden. Der Treppenraum war rauchfrei, die Evakuierungsmaßnahmen wurden durch die Feuerwehr unterstützt und konnten zügig abgeschlossen werden. Aufgrund der Vielzahl betroffener Personen alarmierte die Leitstelle zusätzlich weitere Kräfte des medizinischen Katastrophenschutzes.

Bei der Erkundung wurde der Heizungskeller als Brandraum ausgemacht. Die Löscharbeiten konnten direkt von außen über einen Zugang zum Heizungskeller durchgeführt werden. Dadurch war das Feuer schnell unter Kontrolle, eine weitere Ausbreitung von Brand und Rauch konnte verhindert werden. Die angrenzenden Wohnungen wurden im Anschluss kontrolliert; eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile hatte nicht stattgefunden. Nach Abschluss aller Maßnahmen konnten sämtliche Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie 12 Kräfte des Rettungsdienstes und des medizinischen Katastrophenschutzes mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Einsatzkräften der Polizei.

Dank des schnellen und umsichtigen Handelns aller Beteiligten wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Die Feuerwehr Mainz weist in diesem Zusammenhang auf die besondere Bedeutung rauchfreier Flucht- und Rettungswege hin. Nur wenn Treppenräume und Flure frei von Rauch bleiben, ist eine sichere Selbstrettung der Bewohner sowie ein zügiger Einsatz der Feuerwehr möglich. Rauchfreie Fluchtwege können im Ernstfall entscheidend dazu beitragen, Menschenleben zu schützen und Schäden zu minimieren.

Vor Ort war unser Fotograf Elias Kelm.

 

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