Feuer in Mainzer Gaustraße: Bewohner verletzt, Katze gerettet
22.12.2025: Mainz
Am Montagabend, dem 22.12.2025, kam es gegen 20:30 Uhr in der Gaustraße in der Mainzer Altstadt zu einem Wohnungsbrand. Die betroffene Wohnung befindet sich oberhalb der stadtbekannten und beliebten Bar „WASCHMASCHINENSALON“. Der Bewohner der Wohnung meldete der Integrierten Leitstelle Mainz, dass in einem Zimmer ein Feuer ausgebrochen sei, und gab an, bereits erste Löschversuche unternommen zu haben. Daraufhin wurden die Feuerwachen 1 und 2 sowie die Freiwillige Feuerwehr Mainz-Stadt alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das Treppenhaus verraucht, mehrere Bewohner hatten das Gebäude bereits selbstständig verlassen. Ein Trupp unter Atemschutz ging in die stark verrauchte Wohnung vor und leitete die Löscharbeiten ein. Zeitgleich konnte eine vermisste Katze aus der Wohnung gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Durch das schnelle und beherzte Eingreifen des Bewohners konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers weitgehend verhindert werden.
Der Bewohner wurde noch an der Einsatzstelle medizinisch versorgt und anschließend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Mainzer Krankenhaus transportiert. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Feuerwehr Mainz sowie der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.
Im Zuge des Einsatzes kam es durch weiträumige Absperrungen der Polizei zu erheblichen Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Es bildeten sich massive Staus, zudem kam es zu spürbaren Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr. Erschwert wurden die Einsatzmaßnahmen zusätzlich durch zahlreiche Schaulustige sowie durch Personen, die sich in der Bar unterhalb der betroffenen Wohnung aufhielten.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eigene Löschversuche nur dann unternommen werden sollten, wenn dies ohne erhebliche Eigengefährdung möglich ist. Bei starker Rauchentwicklung oder größeren Flammen ist das Gebäude umgehend zu verlassen und der Notruf zu wählen, da die eigene Sicherheit stets oberste Priorität hat.
Vor Ort war unser Fotograf Elias Kelm.














