Brand in Doppelhaushälfte in Waldalgesheim – Haus unbewohnbar
04.05.2026: Waldalgesheim, LK Mainz-Bingen
Am Montag, dem 04.05.2026, kam es am frühen Morgen in Waldalgesheim (Landkreis Mainz-Bingen) zu einem Brand in einer Doppelhaushälfte. Nach bisherigen Erkenntnissen brach das Feuer im Erdgeschoss im rechten Gebäudeteil aus und breitete sich rasch in das Obergeschoss aus. Eine besondere Gefahr bestand in der baulichen Verbindung zu einem angrenzenden Gebäudeteil, wodurch ein Übergreifen der Flammen drohte. Dies konnte durch die Einsatzkräfte jedoch frühzeitig verhindert werden.
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz im Innenangriff in das Gebäude vor, während parallel ein Außenangriff durchgeführt wurde. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen gelang es der Feuerwehr, den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen. Zusätzlich wurde eine Drehleiter eingesetzt, über die das Dach geöffnet wurde, um Glutnester gezielt ablöschen zu können. Zum Zeitpunkt der Maßnahmen dauerten die Nachlöscharbeiten weiterhin an und werden voraussichtlich noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Alle betroffenen Personen konnten rechtzeitig aus dem Gebäude gerettet werden. Zwei Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen, schwerere Verletzungen wurden nicht festgestellt. Die Betroffenen wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.
Durch den Brand entstand erheblicher Sachschaden, das Gebäude ist nach derzeitigem Stand nicht mehr bewohnbar. Die Rauchentwicklung war massiv – die Rauchwolke war kilometerweit sichtbar und unter anderem bis zur nahegelegenen Autobahn A61 wahrnehmbar. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde über das Modulare Warnsystem (MoWaS) eine Warnmeldung an die Bevölkerung herausgegeben, die im weiteren Einsatzverlauf wieder zurückgenommen werden konnte.
Aufgrund der Schäden am Gebäude, insbesondere im Bereich des Daches, wurde ein Fachberater des Technischen Hilfswerks hinzugezogen, um die Statik und weitere Maßnahmen zu beurteilen. Neben den örtlichen Kräften waren auch weitere Feuerwehreinheiten im Einsatz, die im Rahmen der Alarmstufenerhöhung nachalarmiert wurden. Zudem waren mehrere Kräfte des Rettungsdienstes vor Ort, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Diese ist derzeit noch unklar und kann aktuell nicht benannt werden.
Vor Ort war unser Fotograf Robin Scherf.











































