Landesübungstag RLP: Realitätsnahe Katastrophenschutz-Übung in Mainz
27.09.2025: Mainz
In Mainz stand eine der realitätsnahsten Szenarien des ersten landesweiten Übungstages für Brand- und Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz im Zentrum: In einem fiktiven Krankenhaus war ein Brand ausgebrochen, der die Evakuierung von 39 Patienten notwendig machte. Rund 110 Einsatzkräfte – ehrenamtlich wie hauptamtlich – waren im Einsatz, um die Patienten dringend zu evakuieren, medizinisch zu versorgen und in geeignete Einrichtungen zu verlegen.
Der Landesübungstag, der in diesem Jahr erstmals in ganz Rheinland-Pfalz stattfand, brachte tausende Einsatzkräfte zusammen, um zeitgleich an verschiedenen Standorten realitätsnahe Szenarien zu trainieren. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen und Behörden zu stärken und Abläufe im Katastrophenfall weiter zu optimieren.
Die Übung in Mainz zeigte eindrücklich, wie reibungslos Interaktionen zwischen Feuerwehr, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen und Führungseinheiten funktionieren müssen. Vom schnellen Zugang zum Gebäude über die Organisation von Transportwegen und Patientenströmen bis zur Priorisierung kritischer Fälle – jede Maßnahme wurde intensiv erprobt. Besonders im Fokus stand dabei die zeitkritische Verlegung von Patienten mit lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen.
Mit dieser Übung stärkte Mainz vor Ort das Zusammenspiel aller beteiligten Kräfte und sammelte wertvolle Erkenntnisse für künftige Katastrophenszenarien. Die Erfahrungen fließen direkt in die Weiterentwicklung von Abläufen und Strukturen im Brand- und Katastrophenschutz ein.
Vor Ort war unsere Fotografen Maximilian Weber und Philip Eimer.













































































































































